Sobald die Temperaturen steigen, erwachen nicht nur wir aus dem Winterschlaf, sondern auch Mücken und Zecken. Sie stechen, weil sie Blut für ihre Entwicklung oder ihren Nachwuchs benötigen – nicht aus Ärger. Dennoch hinterlassen die kleinen Blutsauger nicht nur eine juckende Einstichstelle, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Bei Mücken denken wir oft an Tropenkrankheiten wie Malaria, Dengue oder Gelbfieber. In der Schweiz treten jedoch vor allem durch Zecken übertragene Erkrankungen auf. Am häufigsten sind Borreliose und FSME, die jährlich zahlreiche Fälle verursachen und besondere Aufmerksamkeit verdienen.